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| Schokoladenmuseum |
Das Kölner Schokoladenmuseum wurde 1993 von Dr. Hans Imhoff, dem damaligen Aufsichtsratvorsitzenden des Kölner Traditionsunternehmens Stollwerck, gegründet und finanziert. Es ist heute ein selbständiges, in dieser Form weltweit einmaliges Museum, das auf spannende Weise Einblick in zahlreiche Aspekte der Geschichte und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos gewährt.
Das Museum beschäftigt sich auf 4000 Quadratmetern mit der Geschichte und aktuellen Entwicklungen im Themenbereich „Schokolade und Kakao“. Das Sammeln, Bewahren und Forschen gehören ebenso zum Aufgabenbereich wie die Präsentation attraktiver Ausstellungen. Bis zum 15. Geburtstag am 31. Oktober 2008 haben sich mehr als 7,5 Millionen Gäste aus aller Welt in das Geheimnis der Schokolade einweihen lassen. |
Der Ausstellungsrundgang über die drei Ebenen des Museums gleicht einer Reise durch die 3.000-jährige Kulturgeschichte der Schokolade – von der „Götterspeise“ der Azteken bis zum modernen Industrieprodukt.
Der Rundgang durchs Haus beginnt bei den vier neu gestalteten Ausstellungsräumen. Hier stehen Anbau und Ernte von Kakao, die Kakaoherkunftsländer, der Handel mit Kakao und die Wirkung von Schokolade auf Körper und Seele im Vordergrund. Das 10 Meter hohe Tropenhaus versetzt die Besucher in den Regenwald. |
Die Maschinen in der gläsernen Schokoladenfabrik ermöglichen Einblicke in die heutige Herstellung von Schokoladentafeln, Hohlfiguren oder Pralinen. Rund 400 kg Schokolade werden in dieser maßstabgetreu verkleinerten Mini-Produktionsanlage täglich produziert und am drei Meter hohen Schokoladenbrunnen, dem Wahrzeichen des Hauses, kann jeder probieren.
Die "Schatzkammer" des Hauses präsentiert das präkolumbische Mittelamerika mit der Kultur der Olmeken, Maya und Azteken, für die Kakao ein echter „Göttertrank“ war. Eigens hergestellte Schokoladenservice’ aus Porzellan und Silber belegen den feudalen Gebrauch der Luxusware an den europäischen Höfen im 17. und 18. Jahrhundert und geben ein Stimmungsbild des Lebens der damaligen Adelsgesellschaft.
Beim nostalgischen Streifzug durch die Schokoladenwerbung des beginnenden Zwanzigsten Jahrhunderts gibt es viele schöne Werbeideen, Verpackungen und Automaten zu entdecken. In der dritten Ebene geht es um „Kultschokoladen“. Im Zentrum der Ausstellung stehen der Lindt Goldhase, Mars, Ritter Sport, das Überraschungsei, die Mozartkugel, Sarotti, die Halloren Kugel, Milka, Nutella und viele mehr. |
Für Besucher, die sich intensiver mit Schokolade und allen dazugehörenden Themen beschäftigen wollen, gibt es eine Fülle an Führungen. Besonders beliebt sind die Workshops, bei denen Kinder und Erwachsene selber Schokoladenkreationen erfinden können oder eigene Pralinen herstellen.
Buchbare Angebote finden Sie hier. |
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